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Gombrowicz/Berlin - ZÄHMUNG DES ORTES / UNGEZÄHMTE ORTE

15.05.2021

Unsere neue Veranstaltungsreihe GOMBROWICZ IN BERLIN in Zusammenarbeit mit dem Witold-Gombrowicz-Museum in Wsola (Polen) im Mai-Juli 2021.

GOMBROWICZ/BERLIN - eine neue Veranstaltungsreihe

1. Veranstaltung: ZÄHMUNG DES ORTES / UNGEZÄHMTE ORTE

Internationale Online-Podiumsdiskussion, 16.05.2021, Zoom: https://zoom.us/webinar/register/WN_hkKFlrWlTbaHdxnIsC0K_w

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Simultanverdolmetschung ins Deutsche und Polnische. Anfang: 17.00 Uhr MEZ.

Dieses Online-Event eröffnet unsere Veranstaltungsreihe GOMBROWICZ IN BERLIN, die vom Pilecki-Institut Berlin und vom Witold-Gombrowicz-Museum in Wsola (Polen) im Mai-Juli 2021 organisiert wird.

Spezialisten – Forscher:innen, Übersetzer:innen und Popularisatoren der Werke von Witold Gombrowicz – werden zunächst den geistigen Spuren nachgehen, welche der "ewige Emigrant" Gombrowicz in mehreren für ihn sehr wichtigen Orten in Europa und Amerika hinterlassen hat: Małoszyce, Warschau und Wsola; Buenos Aires und Tandilu; Berlin; Paris, Royaumont und Vence. Im Zuge dessen soll die umgekehrte, wichtigere weil fundamentalere und bedeutsamere, Relation herausgearbeitet werden: Wie beeinflussten diese Stationen seines Werdegangs - seien Sie durch das Schicksal oder nur durch eigene Entscheidungen bedingt - Gombrowicz, den Denker und Schriftsteller?

Welche Punkte auf der geografischen und emotionalen Landkarte seines Lebensweges prägten Gombrowicz besonders stark, anders ausgedrückt: Wie wurde Gombrowicz zu Gombrowicz? Was lag ihm besonders stark am Herzen, was inspirierte ihn und brachte den Freigeist in ihm hervor? Und umgekehrt: Welche Erfahrungen erfüllten ihn mit Frust, Argwohn und vielleicht sogar Hass, welcher dann bisweilen die Form von unbändigem Veränderungsdrang annahm?

Über die mit Gombrowicz verbundenen Orte werden erzählen: Anna Spólna (Witold-Gombrowicz-Museum) – aus der polnischen Perspektive, Alicia Borinsky (Boston University) und Ewa Kobyłecka-Piwońska (Universität Lodsch) – aus der argentinischen, Olaf Kühl – aus der deutschen, Małgorzata Smorąg-Goldberg (Université Paris-Sorbonne) und Katarzyna Kula (Espace Muséal Witold Gombrowicz in Vence) – aus der französischen. Beitragen werden ebenfalls: Tomasz Tyczyński (Witold-Gombrowicz-Museum) und Evelyne Temmam (Institut Européen Espace Muséal Villa Alexandrine).

Zum Abschluss sehen wir eine offene Diskussion vor. Die Zuschauer:innen werden die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.

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