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Eine Online-Diskussion über aktuelle Herausforderungen in der deutschen und polnischen Gedenkkultur

Aktuelle Herausforderungen in der deutschen und polnischen Gedenkkultur | Dienstag, 08.06.2021, 18 Uhr | Online-Diskussion

Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Polnisch via Zoom mit Simultandolmetschung stattfinden.

Wir bitten um Anmeldungen hier: https://zoom.us/webinar/register/WN_zXx82bSJQv2KTL5Pk8FUPA

Erinnerungsorte, Denkmäler und Museen sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umgebung und ein wichtiges Instrument zur Gestaltung der kollektiven Erinnerung. Sie thematisieren sowohl das, was die jeweilige Gemeinschaft feierlich begehen möchte, als auch schwierige und schmerzhafte Ereignisse. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. und dem Beginn des 21. Jh. konnte man sich verändernde Gedenksansätze, neue Strategien des repräsentativen Gedenkens und zugehörige Debatten beobachten. Inwiefern sind jedoch Erinnerungskulturen und Gedenkpraktiken national geprägt und ist ein gemeinsames deutsch-polnisches Erinnern möglich?

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, über aktuelle Erinnerungskulturen in Polen und Deutschland sowie auch weitgefasster – in Europa – sowie ihre materiellen Ausdrucksformen nachzudenken. In der Diskussion nehmen teil Dr. Tanja Schult
(Universität Stockholm), Robert Kostro (Museum der Polnischen Geschichte), Prof. Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut), Dr. Jarosław Trybuś (Museum von Warschau). Das Gespräch führt Dr. Aleksandra Janus.

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