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Die neue Artikelreihe des Pilecki-Instituts Berlin. Die bündigen und prägnanten Artikel basieren auf aktuellen Forschungsarbeiten und sollen als eine Plattform für den kritisch-wohlwollenden Austausch dienen.

"Perspectives on the 20th Century“ lautet der Titel der neuen Artikelreihe des Pilecki-Instituts Berlin. Relativ kurz gehaltene, der Geschichte des 20. Jahrhunderts gewidmete Stücke treffen hier auf Stimmen und Perspektiven aus zeitgenössischen Debatten, die den aktuellen geschichtswissenschaftlichen Forschungsstand abbilden. Auf aktuell stattfindenden Forschungsprojekten basierend sollen die hier veröffentlichten Artikel – mit ihrer moderaten Länge und der Abwesenheit von Fußnoten – eine offene  Plattform für den kritisch-wohlwollenden Gedankenaustausch schaffen. Wir freuen uns über Textvorschläge von allen Wissenschaftler*innen, die sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts befassen, d. h. nicht nur Historiker*innen, sondern auch Soziolog*innen, Politikwissenschaftler*innen, Rechtshistoriker*innen, Kunsthistoriker*innen etc. Die Texte sollten auf Deutsch oder Englisch verfasst sein und können unter perspectives@pileckiinstitut.de eingereicht werden.

Bislang erschienen: 

  • Jews, Poles and Germans in Węgrów. A Voice in the Discussion on the German Occupation of Poland (No.2, October 2020), Hanna Radziejowska 

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Abstract: In his works discussing the role played by the Poles in the Holocaust, Jan Grabowski fails to utilize some important documents which Communist Poland handed over to West Germany in the 1960s, 70s and 80s. These materials have been recently re-discovered by the Pilecki Institute and considered as essential for providing a more accurate picture of German-Jewish-Polish relations in occupied Poland. The sources reveal how the Nazi terror, purposefully sidelined in the recent scholarship, held sway over Polish countryside and powerfully manifested itself in violent actions against the Jews and the Poles in localities like Węgrów county. 

  • Debattierende Demokratie: Die Werte der Solidarność (No.1, September 2020), Mateusz Fałkowski. 

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Abstract: Im Sommer 1980 erkämpften polnische Arbeiter mit Hilfe von Streiks neue, bis dato im kommunistischen System unbekannte Freiheitsräume. Es entstand die „Solidarność“ – eine der bedeutsamsten und größten sozialen Bewegungen weltweit. Nach vierzig Jahren kann die Solidarność als eine ganz besondere Institution angesehen werden: sie kann uns als Blaupause für Zivilcourage und entschlossenes Handeln dienen. Eine Rückkehr zu dieser Zivilcourage, dieser Bestimmtheit, zu diesem innovativen Agieren, dem konstruktiven Aushandeln von politischen Differenzen und der Schaffung eines Diskurses darüber, was wir eigentlich unter dem Begriff der Gemeinschaft verstehen, scheint heute dringend geboten. 

 

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