Exhibition

                                     == German version below == 

The Pilecki Institute’s first exhibition is based on the latest research and highlights the story of Witold Pilecki and his voluntary mission in Auschwitz. Pilecki drew the world’s attention to the nature and the extent of Nazi German crimes.

An officer of the Polish underground, he volunteered to be captured during a round-up and was taken to the Auschwitz concentration camp where he spent the next two and a half years trying to organize an armed resistance movement and bring the Nazi atrocities to the world’s attention. But the Allies remained silent. In the end, he successfully escaped from Auschwitz.

But that was not enough: after striving alongside the Polish underground to have the camp destroyed, he went on to fight in the Warsaw Uprising in 1944. Ultimately, his life came to a tragic end. After false and counterfeited evidence was brought against him, he was murdered by the Communist regime.

The story of his fight against the totalitarian system of the 20th century presents an opportunity to ask the universal questions on memory and its effacement, on the nature of evil and people’s ability to resist it.

The exhibition “The Volunteer. Witold Pilecki and his mission in Auschwitz” was created in collaboration with internationally renowned experts: Prof. Jochen Böhler from the University of Jena and Dr Piotr Setkiewicz from the Auschwitz museum have taken care to tell Pilecki’s story not only through his reports but also through unique objects, including the Enigma encryption machine, fragments of the ruined Grand Theater in Warsaw, hitherto unknown documents from the Frankfurt Auschwitz trials, and a host of original artefacts from the Auschwitz museum.

Address: Pilecki-Institut Berlin, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin.

Regular Opening Hours (we have reopened our exhibition):

Tuesday to Sunday, 10:00—18:00. Closed on Mondays.

Exhibition duration: 17.09.2019—30.11.2020



Ausstellung

 

Die erste, auf neuesten Forschungsergebnissen gestützte Ausstellung des Pilecki-Instituts beleuchtet Witold Pileckis Geschichte und dessen freiwillige Mission in Auschwitz. Pilecki machte die Weltöffentlichkeit auf den Charakter und das Ausmaß der NS-Verbrechen aufmerksam.

Als Offizier des polnischen Untergrundstaates ließ er sich freiwillig bei einer Straßenrazzia verhaften und landete dann im KZ. Dort angekommen, informierte er die Weltöffentlichkeit über die NS-Verbrechen. Witold Pilecki organisierte zudem zweieinhalb Jahre lang eine bewaffnete Widerstandsbewegung. Doch die Alliierten schwiegen. Schließlich floh er aus dem KZ.

Damit nicht genug: Nachdem er bei dem polnischen Untergrundstaat dafür warb, die Lager zu zerstören, kämpfte er 1944 im Warschauer Aufstand. Letzten Endes nahm sein Leben ein tragisches Ende. Auf der Grundlage von fabrizierten und gefälschten Beweisen wurde er vom kommunistischen Regime ermordet.


Die Geschichte seines Kampfes gegen die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts ist Anlass, sich universellen Fragen zu stellen: nach dem Wesen des Bösen und der Fähigkeit des Menschen, sich dem Bösen zu widersetzen, nach Erinnerung und deren Auslöschung.

Die Ausstellung „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ ist in Zusammenarbeit mit bekannten Experten von Weltformat entstanden: Prof. Jochen Boehler von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Dr. Piotr Setkiewicz vom Auschwitz-Birkenau Museum sorgen dafür, dass Pileckis Geschichte nicht nur anhand seiner Berichte, sondern auch Unikat-Objekten erzählt wird. Dazu gehören die Enigma Schlüsselmaschine, Fragmente des zerstörten „Großen Theaters“ in Warschau, bislang unbekannte Dokumente der Auschwitz-Prozesse in Frankfurt und eine Reihe von Original-Exponaten aus dem Museum in Auschwitz.

Adresse: Pilecki-Institut Berlin, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin.

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Reguläre Öffnungszeiten (zuletzt fand unsere Wiedereröffnung statt) : Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr. Montags geschlossen.

Dauer der Ausstellung: 17.09.2019 bis 30.11.2020

Barrierefreier Zugang

Besucher*innenbetreuung:

Klaudia Broßzeit · Cornelius de Fallois · Aleksandra Kozlova · Martina Masi · Rafał Ruciński · Maximilian Steinhoff · Rene Wennmacher 

Ausstellung und Führungen sind kostenfrei.

Für Gruppen oder Schulklassen können Sie Workshops oder thematische Führungen buchen. Bei Fragen oder individuellen Wünschen rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.


Kontakt:
E-Mail: fuehrungen@pileckiinstitut.de 

Tel: +49 (0)3027578955


 

Das Institut in den Medien

 

-Rolf Bockschmidt: „Widerstandskämpfer Pilecki. Der Mann der freiwillig als Häftling nach Auschwitz ging“, Der Tagesspiegel, 22.01.2020

-Elke Schmitter: „Kein Vergleich”, Der Spiegel, 40/2019

-Felix Ackermann: „Der Christus der Nationen. Auschwitz aus polnischer Sicht: Eine Ausstellung im neuen Berliner Pilecki-Institut“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2019

-Kowalski & Schmidt: „Das Pilecki-Institut in Berlin“, RBB 24, 30.11.2019.

-Tina Heidborn, „Witold Pilecki, der Mann, der freiwillig ins KZ ging“, Religion und Gesellschaft – RBB Kultur, 26.01.2020