Education

UNSER PÄDAGOGISCHES ANGEBOT FÜR SCHULEN

Zu dem pädagogischen Angebot des Pilecki-Instituts zählen Führungen durch die Ausstellung “Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz” und Workshops aus der Reihe “Widerstand gegen die NS-Verbrechen”. Das Angebot wurde für Schüler:innen ab der 9. Klassenstufe konzipiert. Die Teilnahme ist für Schülergruppen kostenlos. Eine Buchung im Voraus ist erforderlich. 

Kontakt und Buchung:
Alexander Kliymuk
Bildungsabteilung
bildung@pileckiinstitut.de

 

FÜHRUNGEN

Für Schulklassen bieten wir eine Führung durch die Ausstellung “Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz” bei welcher die Schüler:innen die Geschicke des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte zu Witold Pilecki erfahren. Eine anschließende Diskussion zur Thematik ist möglich. 

Dauer: 60 Minuten 

 

WORKSHOPS

Die Workshops können sowohl vor Ort als auch Online durchgeführt werden. 

  • Präsenz-Workshops dauern 3 Stunden und können mit einer Führung zu der Ausstellung “Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz” kombiniert werden. 

  • Die Dauer der Online-Workshops beträgt 90 Minuten. Zu den technischen Voraussetzungen zählt ein internetfähiges Gerät (PC, Laptop, Tablet etc. mit funktionsfähiger Kamera und Mikrofon) auf welchem die Software Zoom benutzt werden kann. 

Themen der Workshops: 

  • „Berichte von Witold Pilecki aus dem KZ Auschwitz“

Beim Online-Workshop beschäftigen sich die Schüler:innen anhand der Biografie von Witold Pilecki mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges, polnischen Untergrundstaates und Widerstandes im KZ Auschwitz. Dabei steht ihnen Archivmaterial zur Verfügung, welches Pileckis Bemühungen die Außenwelt über die nationalsozialistischen Verbrechen aufzuklären, zeigt. In Kleingruppen werden die Reaktionen der Alliierten ausgearbeitet und in Form einer Debatte zu der Leitfrage “Sollte das KZ Auschwitz von den Alliierten bombardiert werden?” vorgestellt.

  • „Wie Diplomaten Juden retteten“

Wer waren Aleksander Ładoś, Chiune Sugihara und Raoul Wallenberg? Nicht viele wissen heute wer diese Menschen waren, obwohl sie tausendfach Jüdinnen und Juden vor der Verfolgung durch den Nationalsozialismus retteten. Als Diplomaten verschiedener Staaten in Europa des Zweiten Weltkrieges nutzten sie ihre Stellung, um Pässe und Visa zu fälschen. 

Das Netzwerk um Ładoś in Bern, das mittel- und südamerikanische Pässe fälschte wird näher vorgestellt. Die Gruppe bestand aus Mitarbeitern der polnischen Gesandtschaft in der Schweiz und jüdischen Organisationen. Anhand der gefälschten Pässe dieser Gruppe werden wir verschiedene jüdische Biografien und Schicksale während des Zweiten Weltkrieges aufspüren.

War man vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten durch einen gefälschten Pass geschützt? Konnte man mit dem Pass fliehen und Europa verlassen? Durch die gemeinsame Arbeit mit den Originaldokumenten wollen wir auch über allgemeine Fragen von Widerstand, Flucht und Grenzen nachdenken.