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Tag der offenen Tür für Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung im Pilecki-Institut Berlin

27.09.2020

Das 2019 eröffnete Pilecki-Institut Berlin lädt Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, den 10. Oktober 2020, ein.

Tag der offenen Tür für schulische und außerschulische Multiplikator*innen im Pilecki-Institut Berlin

Samstag, den 10.10.2020, 11.00-15.00 Uhr

Wegen den pandemiebedingten Einschränkungen kann an der Veranstaltung nur eine sehr begrenzte Zahl an Multiplikator*innen teilnehmen. Eine Anmeldung ist zwingend bis zum Dienstag, dem 6. Oktober 2020, unter der folgenden E-Mail-Adresse erforderlich: bildung@pileckiinstitut.de.

Das Pilecki-Institut Berlin ist ein internationales Forschungsinstitut, dass sich der Totalitarismusforschung und der Geschichte Polens und Europas im 20. Jahrhundert widmet. Unsere erste Ausstellung „Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ beleuchtet Witold Pileckis Geschichte und dessen freiwillige Mission in Auschwitz. Die Ausstellung informiert über die Entstehung und Entwicklung des Konzentrations- und Vernichtungslagers.

In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen unser pädagogisches Angebot vorstellen. Wir bieten Führungen und Seminare auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Russisch an. Des Weiteren bieten wir Führungen mit Nachgespräch an, die einen tieferen Einblick in das Thema bieten, ebenso wie wechselseitige Führungen, in der die Teilnehmer*innen die Rolle des Guides übernehmen.

Im Angebot des Instituts sind auch drei Seminarthemen:

  • „Polen im Zweiten Weltkrieg: Besatzung, Widerstand und Untergrundstaat“
  • „Widerstand gegen das NS-Verbrechen: Berichte aus Auschwitz“
  • „Opfer zweier Diktaturen: Witold Pilecki“

Hier befassen wir uns intensiv mit der polnischen Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen und den Pädagogen thematisieren wir beispielsweise die Strukturen des polnischen Untergrundstaates, die Geschichte der Verbrechen gegen die polnische Bevölkerung, wie Pilecki die Außenwelt über die NS-Verbrechen aufklärte und warum die Biografie des Widerstandskämpfers Witold Pilecki jahrzehntelang vergessen war und was das kommunistische Regime in Polen damit zu tun hatte. Dazu greifen wir auf unterschiedliche Arbeitsmetoden zurück, wie Kleingruppenarbeit mit Quellen und Pro/Contra-Debatten.

Wir möchten Ihnen auch unsere Online-Datenbank vorstellen, die Zeugenberichte von polnischen Opfern des Terrors der Nazis und Sowjets enthält. Auch zeigen wir Ihnen unsere Lehrmaterialien zum Thema Völkermord und wie sie die in Ihre Bildungsarbeit einbinden können.

Das Programm der Veranstaltung:

11:00 – Anmeldung, Begrüßung

11:15 – Führung durch die Ausstellung „Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ (Gruppe 1)

12:00 – Vorstellung des pädagogischen Angebots des Pilecki-Instituts Berlin (Führungen, Seminare, digitales Angebot)

12:45 – Kaffeepause

13:00 – Vorstellung der Bildungsmaterialien des Pilecki-Instituts Warschau

13:30 – Diskussion, Fragen, Networking

14:15 – Führung durch die Ausstellung „Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ (Gruppe 2)

15:00 – Veranstaltungsende

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